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aus aller Welt

 

 

Meldungen aus aller Welt zum Thema Dyslexie (Legasthenie)

 

 

 

 

 


 

26.10.2009

Legasthenie ist doch behebbar

Eine Befragung ehemaliger Legastheniker zeigte, dass eine gezielte Förderung von Kindern mit Legasthenie häufig sehr gute Ergebnisse erbringt. 47% der Befragten gaben an, dass sie ihre Probleme sehr gut überwunden haben, 41,5% gut und nur knappe 11% mässig.

Die empirische Untersuchung von Hoffmann und Sasse weist nach, dass Eltern und Kinder nicht verzweifeln müssen. Eine rechtzeitige pädagogische Förderung hilft Kindern über wesentliche Klippen hinweg.

weitere Informationen bei

www.LegaKids.net

 


 

14.10.2009 - wissenschaft.de
Warum chinesische Legastheniker

grössere Probleme haben als deutsche
Zu der normalen Schwäche kommen bei den Asiaten noch Schwierigkeiten mit der visuellen Verarbeitung
Chinesen mit Schreib-Lese-Schwäche haben es doppelt schwer, haben Forscher jetzt entdeckt: Sie können zum einen wie alle Legastheniker keine Verbindung zwischen den Lauten der gesprochenen und den dazugehörigen Zeichen der geschriebenen Sprache herstellen. Zum anderen scheint zusätzlich ihre visuelle Wahrnehmung beeinträchtigt zu sein - und gerade die ist für das präzise Erkennen der chinesischen Schriftzeichen entscheidend, bei denen feine Striche über die Bedeutung entscheiden. Verraten hat sich das zweifache Defizit bei der Analyse von Gehirnaktivitäten, berichten die Forscher.

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Quelle: Legakids.net

Gen für Sprachverarbeitung gefunden

- ein LURS-Kommentar

"Erstmals Gen für Sprachverarbeitung gefunden" - unter diesem Titel teilte uns das Klinikum der Universität München Ende September mit, dass ein Gen gefunden wurde, das für die Entstehung einer Legasthenie verantwortlich sei. Diese Meldung löst nicht nur bei uns ein Déjà-vu-Erlebnis aus.

 

Auch Lurs macht sich so seine Gedanken ...

Hier daher ein Ausschnitt aus dem aktuellen Lurs-Kommentar:

"Ich finde es einfach fantastisch. Schon wieder wurde ich entdeckt und enttarnt. Von wem? Na von den Forschern. Und wo wurde ich entdeckt? Na, in den Genen der Kinder natürlich.
Schon 1999 hiess es: "Genetische Ursache der Legasthenie entdeckt!" Das defekte Gen, in dem ich angeblich stecke, bekam die Bezeichnung DYX3 und befindet sich auf dem zweiten der 23 Chromosomen. Die Forscher wollten das Gen klonen, um mich weiter einzukreisen. Mich, das Lese- und Rechtschreibmonster. Ist aber nichts draus geworden.
Doch dann wurde es ernst. Im Jahr 2005 entdeckte man mich erneut. Diese Mal auf dem Gen DCDC2 und zwar auf den Chromosomen 15 und 6. Hupps, das war schon ganz schön nah dran an mir. Bin aber nochmal davon gekommen. Dennoch, das Nationale Genforschungsnetz (NGFN) frohlockte: "Genetische Ursache für Legasthenie entdeckt!" Jetzt kam das Jahr 2006 und ich wurde schon wieder entdeckt. ..."

Lesen Sie den vollständigen Lurs-Kommentar.

 


 

14.07.1998 - wissenschaft.de

Fremdsprachen lernen gegen Legasthenie
Etwa 8-14 Prozent der Schülerinnen und Schüler im deutschen Sprachraum leiden an einer schwerwiegenden Lese-Rechtschreibschwäche, auch Legasthenie genannt.

Zóltan Samu, Doktorand an der Universität Jena, schlägt in seiner Dissertation nun eine verblüffende Therapiemethode vor: Fremdsprachen lernen. Die These des aus Ungarn stammenden Sprachwissenschaftlers beruht darauf, dass man in der Fremdsprache die sprachlichen Einheiten sehr viel langsamer verarbeitet und langsamer spricht.

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